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Hast du Lust auf Engagement in der Literaturszene / queer Community und möchtest ein Teil der Glitter-Redaktion werden? Wir suchen zur Zeit explizit nicht-weiße Mitstreiter*innen und Perspektiven, um gemeinsam die nächste Ausgabe anzugehen! Schreib uns auf info@glitter-online.org

︎ 4. Ausgabe
Bestellen: DE | CH | AT
Mit Texten von: Anne Marie Adems, Judith Baumgärtner, Esther Brunner, Kaśka Bryla, Mariann Bühler, Crauss, Steffen Diebold, Michaela Dudley, Tamer Düzyol, Raoul Eisele, Christin Figl, Paula Fürstenberg, Romana Ganzoni, Christoph Geiser, Stefanie Gründler, Yael Inokai, Siham Karimi, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Nilufar Karkhiran Khozani, Elias Kosanke, Kim de l'Horizon, Kristof Magnusson, Cornelia Manikowsky, Selma Matter, Marguerite Meyer, Laura Naumann, Naomi Odhiambo, Azadê Peşmen, Jörg Rehmann, Nadine Ritzer, Oihane Roach, Simon Sailer, Caspar Shaller, Ajay Sathyan, Agathe Schneider und Ruth Schweikert

︎ 3. Ausgabe
Bestellen: DE | CH | AT
Mit Texten von: Ramona Gloria Ammann, Mischa Badasyan, Samantha Bohatsch, Jovin Brandherd, Joris Bas Backer, Martina Clavadetscher, Martin Frank, Rebecca Gisler, Casjen Griesel, Severin R. D. Hallauer , Selina Hauswirth, Joachim Helfer, Fabian Hischmann, Annette Hug, Kevin Junk, Darja Keller, Johannes Koch, Lou Meili, Lynn Takeo Musiol, Maurizio Onano, Sophie Reyer, Werner Rohner , Anna Rosenwasser, Konstanze Schnetzer, Eva Tepest, Ralph Tharayil, Felix Helmut Wagner, Mirjam Wittig, Ivna Žic, ZUCKERKLUB

︎ 2. Ausgabe
Bestellen: DE | CH | AT
Mit Texten von:
Dragoslava Barzut, Katja Brunner, Johannes von Dassel, Simon Froehling, Meloe Gennai, Alexander Graeff, Patricia Hempel, Tobias Herzberg, Anna Hetzer, Timo Koch, Zoltán Lesi, Kathrin Maurer, Ronya Othmann, Sascha Rijkeboer, Marielle Schavan, Eva Seck


︎ 1. Ausgabe
Bestellen: DE | CH | AT
Mit Texten von:
Antje Rávic Strubel, Ivona   Brdjanovic, Donat Blum, Lann Hornscheidt, Tobias urech / era

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Mark

4. Ausgabe – Editorial


Vielfältig ist sie geworden: die neue Glitter. Und damit ein Gegenbeweis zu so vielem, das falsch läuft im deutschsprachigen Literaturbetrieb: Schwarze Autor*innen, People of Color, Frauen* oder Queers schreiben nicht gut genug, um im Feuilleton besprochen, um mit Förderbeiträgen und Preisen ausgezeichnet zu werden? Sind zu sehr „Nische“, um verlegt zu werden? Queere Themen gehen nur Queers etwas an?

Viel zu oft wird Stil mit Homogenität verwechselt. Der Stil von Glitter aber ist Vielfalt. Da steckt eine gehörige Menge Trotz dahinter. Oder Widerstand. Das, was Queer-Sein eben auch bedeutet: Sich der Norm nicht beugen, sondern eigene Regeln schaffen. Wo lässt sich das besser ausleben als in der Literatur?

Die Glitter besteht nicht aus einem sondern vielen Sounds. Bewusst verzichten wir auf enge thematische oder formale Einschränkungen. Wir wollen nicht vorschreiben, was geschrieben werden soll, sondern hinschauen, was geschrieben wird, was Autor*innen beschäftigt, welche Literatur unabhängig vom Verkaufsdruck erträumt wird.

Glitter ist eine kuratierte Zeitschrift mit eigenen Regeln. Regeln, die sich nicht am Markt orientieren, nicht am Erfolg anderer, sondern am Umgang mit Sprache, an der Gegenwart und an der Gesellschaft. Wir Redakteur*innen – selber Autor*innen – folgen
der Utopie, dass es einen Literaturbetrieb geben kann, der mit offenen Ohren zuhört. Etwas, das wir auf der Straße, an Lesungen und online viel öfter erleben, als es uns der weiß und hetero-
normativ institutionalisierte Diskurs weismachen will.

Die ausgewählten Texte sind eine Mischung aus gezielt angefragten und auf gut Glück zugesandten Texten. Sie alle sind queer – was die Perspektive der Texte und / oder die Perspektive der Autor*innen betrifft.

Mit Glitter wollen wir dazu beitragen, dass sich endlich auch im deutschsprachigen Raum durchsetzt, was eigentlich seit jeher klar ist: Literatur lebt vom Unbekannten. Sie kann Brücken bauen. Zwischen den sieben Komma sieben Milliarden Welten dieser Welt.

Kathrin Maurer, Johannes von Dassel,
Ivona Brđanović und Donat Blum












Mark