In Zeiten der Quarantäne stellt Glitter seine Kanäle „Viral – dem online Literaturfestival“ zur Verfügung.


3. Ausgabe

Mit Texten von

︎Mirjam Wittig
︎Johannes Koch
︎Lou Meili
︎Maurizio Onano
︎Ralph Tharayil
︎Annette Hug
︎ZUCKERKLUB
︎Lynn Takeo Musiol & Eva Tepest
︎Darja Keller
︎Martin Frank
︎Samantha Bohatsch
︎Joachim Helfer
︎Mikrotexte

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2. Ausgabe

Mit Texten von

︎Patricia Hempel 
︎Johannes von Dassel
︎Ronya Othmann
︎Zoltán Lesi
︎Meloe Gennai
︎Dragoslava Barzut
︎Simon Froehling
︎Mikrotexte

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1. Ausgabe

Mit Texten von

︎Antje Rávic Strubel
︎Ivona   Brdjanovic
︎Donat Blum
︎Lann Hornscheidt
︎Tobias Urech / Era

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Glitter ⁓ Die Gala der Literaturzeitschriften

Info

Im deutschsprachigen Raum herrscht die Meinung vor, queere Themen gingen nur Queers etwas an. Entsprechende Literatur wird in die Nische gedrängt. Eine queere Literaturzeitschrift gab es vor Glitter noch nie.


Mark

1. Ausgabe – Editorial



Wir haben sie vermisst, die Erzählungen, die sich mit hohem Unterhaltungswert und auf hohem literarischen Niveau mit unseren queeren Lebensrealitäten auseinandersetzen. Als Autor*innen und Designer können wir sie selber schaffen. Zusammen mit dem Netzwerk Kunst+Politik wollen wir einen Grundstein legen, auf dem Glitter um Glitter aufgebaut werden kann. Für die erste Gala der queeren Gedankenspielerei konnten wir Lann Hornscheidt, Antje Strubel und Tobias Urech als Gäste gewinnen. 



Strubel ist eine der wenigen Autor*innen, die mit ihrem Schreiben ungeniert heteronormative Muster verlässt. Und ihr scheint mit Leichtigkeit zu gelingen, womit die meisten deutschsprachigen Autor*innen kämpfen: literarisch anspruchsvolle und vielschichtige Liebes- und Sexszenen zu schreiben.



Prof.ecs Hornscheidt ist der breiten Öffentlichkeit mit dem Vorschlag bekannt geworden, ausschliesslich männliche oder weibliche Pronomen sowie Endungen mit dem Buchstaben „x“ (bzw. mit der Silbe „ecs“) zu ersetzen. Für Glitter legt Hornscheidt mit einem Essay ein weiteres Sprachbild nach, das herkömmliche Denkmuster zu sprengen vermag: „Nahbeziehungen“.



Der Aktivist Tobias Urech schliesslich zieht den Bogen in die 1930-Jahre. Achtung Clickbait: Aus dieser Zeit hat er eine Zeitschrift und eine Kurzgeschichte ausgegraben, die mensch im damaligen Zürich kaum erwartet hätte...
Mark